Hoher Schaden durch Spielautomaten Manipulation
Rss-
Wie die Polizei bekannt gab, gelang ihr am Mittwochmorgen ein großer Schlag gegen den größten Casinobetrugsring seit 10 Jahren. Die Beamten konnten einen der beiden mutmaßlichen Haupttäter, einen 50-Jährigen, in Schwerin festnehmen, wo er ironischerweise gerade wegen Spielsucht in Behandlung war. Angeblich sind fast 20 Männer und Frauen an dem Betrug und Spielautomaten Manipulation beteiligt. Es wurden in Hamburg, Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen insgesamt 19 Wohnungen und Geschäftsräume von der Polizei durchsucht.
Nach einem Verhör des Verdächtigen gaben die Beamten nun bekannt, nach dem zweiten, 40 Jahre alten Mann, sowie 17 weiteren Verdächtigen zu fahnden. Die Gruppe soll eng zusammengearbeitet und es den beiden Haupttätern ermöglicht haben, das Geld aus den Spielautomaten zu stehlen, indem sie den Tätern die entsprechenden Werkzeuge anfertigten.
Bei den Hausdurchsuchungen stellte die Polizei nun umfangreiches Beweismaterial über die Spielautomaten Manipulation sicher. Bei einem 22-jährigen Mann aus Hamburg stellten die Ermittler einen Spielautomaten sicher, der wahrscheinlich als Testobjekt für die Betrügerein hergehalten hatte. In der Nähe von Koblenz wurde eine komplette Werkstatt eines 37-jährigen Mechanikers beschlagnahmt. Neben zahlreichen Hinweisen auf die Tätergruppe konnte die Polzei außerdem Geld, Schmuck und Autos im Wert von über 46.000 Euro sicherstellen.
Wie groß der Schaden für die Casinos nun genau ist, lässt sich noch nicht sagen, aber Experten gehen von Verlusten in Höhe von 400.000 bis 800.000 Euro aus. Es ist noch nicht einmal genau geklärt, welche Casinos und Spielhallen betroffen sind, da der festgenommene Betrüger sich zurzeit über Details des Verbrechens ausschweigt. Auch von der Beute fehlt bis dato jede Spur.
04-Feb-2010, 06:00











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