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Kann Online Glücksspiel die Telekom-Unternehmen retten?

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Da es um die Finanzen nicht allzu gut steht, hatte die Telekom bereits vor einigen Wochen die renommierte Beraterfirma "Arthur D. Little" damit beauftragt, dem Konzern Wege aus der Misere aufzuzeigen. Arthur D. Little legte gestern einen Bericht mit dem Titel "Online Gambling – All In?" vor, dessen Vorschläge die Spitze der Telekom mehr als nur ein wenig überrascht haben dürften. Arthur D. Little schlägt vor, ganz groß ins Online Glücksspiel Geschäft einzusteigen.

Die Prognosen sprechen für sich. Online Poker soll bis 2012 einen Umsatzzuwachs von 1,1 Milliarden Euro auf 1,5 Milliarden Euro erfahren – eine Wachstumsrate von bis zu 8%. Sportwetten wird das gleiche Wachstum vorhergesagt, allgemeine Online Casinos sollen sogar 11% Zuwachs jährlich erfahren. Die Unternehmensberater von Arthur D. Little gelten als Marktführer, wenn es um Prognosen im Bereich Strategie, Innovation und Technologie geht. Laut ihnen ist "besonders durch die Komplexität der Globalisierung und den vielen Geschäftszweigen [...] eine Bündelung von Geschäftsgestaltungsmöglichkeiten wichtig". Das bereits 1886 gegründete Unternehmen ist für praktisch alle DAX-Konzerne tätig und gilt als zuverlässiger Erfolgsproduzent. Kein Wunder also, dass der Bericht "Online Gambling – All In?" bei der Telekom-Spitze nach anfänglicher Verwunderung auf offene Ohren stieß.

Welche Möglichkeiten der Telekom nun tatsächlich offen stehen, führt Arthur D. Little in dem Bericht weiter aus: Es gibt drei Glücksspiel-Konzepte, die für die Telekom lukrativ wären – Affiliate, Retailer oder Operator. Ersteres bezeichnet Weiterleitungsdienste des Online Casinos an Dritte, wobei die Telekom lediglich eine Vermittlungsgebühr kassieren dürfte – dafür allerdings vollkommen risikofrei. Als Retailer wird nicht nur auf einen Anbieter weitergeleitet, sondern auch dessen Partnerangebote angeboten. Sollte sich die Telekom dazu entschließen, selbst Operator einer Online Glücksspiel Plattform zu werden, so birgt dies zwar die Aussichten auf die größten Gewinne, aber auch die größten Risiken. Ein Fehlschlag bei einem solchen Versuch könnte einen Image-Schaden für das gesamte Unternehmen bedeuten.

Arthur D. Little spricht in seinem Bericht von einem "Geben und Nehmen", will sagen, Glücksspiel hat trotz seriöser Anbieter noch immer mit seinem schlechten Ruf zu kämpfen. Der Poker-Boom sei noch zu jung und die Erfahrungen nicht reichhaltig genug, als dass sich eine vorgefertigte Meinung in den Köpfen der Menschen so schnell ändern ließe. Telekom-Unternehmen genießen im Gegensatz dazu einen angesehenen Ruf. Eine Kooperation könnte sich nicht nur in Zahlen auf beide Unternehmenszweige positiv auswirken, sondern auch das Image aller signifikant verbessern.

Ob nun mit oder ohne Telekom, wir von GamblingPlanet.org bieten dir eine große Auswahl von eben jenen seriösen und lukrativen Online Casinos, hinter denen die Telekom so her ist. Also lassen wir den Poker Boom hoch leben und genießen das beste Spiel der Welt: Online Poker. Denn was der Telekom gefallen könnte, das ist auch für uns gut genug!

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18-Jun-2009, 13:30

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