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Poker Betrug mit Stil – die 3 coolsten Poker Betrüger

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Unser heutiges Themas ist die dunkle Seite des Spiels. Und seien wir ehrlich, ein richtig guter Schurke war schon immer viel interessanter, als der ewig gute Held – oder möchte irgendjemand tatsächlich behaupten, Luke Skywalker wäre cooler als Han Solo? Na, bitte. Deswegen bewegen wir uns heute in den Schatten der Illegalität und machen uns auf die Suche nach den Top Drei der Poker Betrüger. Messen tun wir das Ganze nicht an ihrem Erfolg, sondern an der Art, wie sie ihren Poker Betrug durchgezogen haben. Das hier soll natürlich keine Anleitung zum Nachmachen sein, mehr ein Blick auf die schillernden Charaktere, die sich trauten, einen abgefahrenen Poker Betrug abzuziehen, einen wahnwitzigen Bluff durchzuhalten und damit in die Geschichte des Pokers einzugehen. Also – bitte nicht bei der nächsten WSOP nachmachen, sondern einfach genießen.

Poker Betrug mit Stil – die 3 coolsten Poker BetrügerPoker Betrüger Nummer 1: Canada Bill Jones

CB Jones hätte sich auch „Poker Betrug“ Jones nennen können. Er ist der Inbegriff des klassischen Falschspielers und dürfte zu den meist zitierten Gaunern der Geschichte gehören. Er wurde um 1800 in Yorkshire, England geboren. Mit 20 zog er nach Kanada und traf den Profi Poker Betrüger Dick Cady, der ihm alles beibrachte, was er wissen musste. CB Jones erkannte schnell, dass Arbeit etwas war, das anderen passierte und konzentrierte sich in den Folgejahren voll und ganz auf den Poker Betrug (und einige andere Gaunereien). Man findet seinen Namen überall in der Casino Geschichte: auf den Riverboat Casinos, bei der Eisenbahn und in praktisch allen großen Salons des Westens.

Sein Charme und seine herrlich freche Art brachten ihm immer wieder Erfolg ein und das Zitat „Es ist einfach unmoralisch, einem Idioten sein Geld zu lassen.“ machte ihn weltberühmt. Er ist das Vorbild für die berühmte Filmfigur „Maverick“ und stand Pate für eine ganze Generation an Poker Betrügern.

Poker Betrüger Nummer 2: Douglas „King“ Barret

Kaum jemand von euch dürfte je den Namen King Barret gehört haben. Das hat einen Grund. Barret gestand erst vor seinem Tod in Rio de Janeiro im Jahre 1989, einer der größten Poker Betrüger überhaupt gewesen zu sein. Als Beweis legte er umfangreiche Tage- und Kassenbücher vor, die zeigten, dass Douglas Barret seit den frühen 1970er Jahren praktisch wöchentlich illegale Poker Spiele mit gezinkten Karten veranstaltete – ohne dass seine Familie (Frau und drei Kinder) je davon erfuhren.

Er ließ alle in dem Glauben, er sein ein erfolgreicher Handelsvertreter, der mit Immobilien in ganz Nord- und Zentralamerika handelte. In Wirklichkeit hatte Barret die Ausbildung zum Handelsvertreter bereits nach sechs Wochen abgebrochen und zog – was er ebenfalls vor seiner Familie geheim hielt – erst als Elvis Imitator (daher auch der Spitzname) und dann als Profi Poker Betrüger über den Kontinent und baute ein wahres „Poker Betrug Imperium“ auf. Mit 60 Jahren nahm er seine Gewinne (knapp 18 Millionen US-Dollar) und setzte sich zur Ruhe. Drei Tage nach seinem Geständnis starb er mit den Worten „Verbrechen zahlt sich nicht aus. Kartenspiele schon.“ friedlich in seinem Bett.

Poker Betrüger(in?) Nummer 3: Betty Malone

Betty Malone hatte eine ganz besondere und außerordentlich weibliche Art, Poker Betrug lukrativ zu machen. Sie war zwischen 1941 und 1945 ein Stammgast der Casinos in Las Vegas und vor allem an den damals sehr männerdominierten Poker Tischen eine wahre Legende. Viele Spieler wussten, dass sie betrog, aber ihre knappe Kleidung, ihre rauchige Stimme und ihre anzügliche Sprache half ihnen darüber hinweg – bis zum Dezember 1945. Da wurde Betty Malone nämlich festgenommen. Grund: Kriegsdienstverweigerung. Ja, richtig gehört. Der „Devil of Vegas“, dem die Männer scharenweise zu Füßen lagen, war in Wirklichkeit ein junger Mann namens Bill Harvey, der mit seiner Verkleidung dem Kriegsdienst entkommen wollte – und ganz neben bei knapp 300.000 US-Dollar verdiente.

[Lars Eggers]

08-Feb-2010, 06:17

Kommentare

neat!^^

Na, das ist ja mal interessant. Da kriegt man ja direkt lust selber ein paar Tricks zu lernen. ;)
Schön mal etwas mehr über die "Legenden" zu erfahren. Muss ich gleich mal mehr über CB Jones ausbuddeln!

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