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Die Geschichte von Roulette
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Roulette ist, wie ihr sicher schon erraten habt, ein französisches Wort und bedeutet „kleines Rad“. Die meisten Menschen sind sich darüber einig, dass das erste Roulette-Rad 1655 als Perpetuum Mobile von dem französischen Wissenschaftler Blaise Pascal, der für seine Arbeit auf dem Gebiet der Wahrscheinlichkeitstheorie bekannt war, erfunden wurde. Das Spiel wurde zuerst in einem Kloster gespielt, um Langeweile zu lindern. Bald aber fand es seinen Weg in ein einfaches Pariser Casino, wo es zum Spiel der Reichen und Intelligenten avancierte. 1892 eröffneten Francois und Louis Blanc das erste Casino in Monte Carlo. Der ‚Legende’ nach sollen sie dort ihre Seele an den Teufel verkauft haben, der sie im Gegenzug in die Geheimnisse des Roulettes einweihte. Die beiden Männer – um einmal bei dieser dunklen Interpretation der Geschichte zu bleiben – benutzten die Nummern 0 bis 36, welche, wenn man sie zusammen rechnet 666 ergibt – die Zahl des Antichristen! Natürlich sind die meisten dieser Geschichten schwierig zu beweisen, aber das Spiel wurde schon immer mit dem Übernatürlichen in Verbindung gebracht.
Das erste moderne Roulette-Rad mit seinen abwechselnden Farben und den geraden/ungeraden Nummern wurde ebenfalls als erstes in Frankreich benutzt – in einem Pariser Casino. Jahre später – irgendwann Anfang 1800 – kam Roulette dann auch nach Nordamerika. Das Spiel war vor allem bei denjenigen, die ihr Geld mit Glück, Geduld und Aberglaube verdienten, sehr beliebt. Bergleute aus dem Westen und Goldsucher nahmen das Spiel begeistert auf und bald wurde es in ganz Nordamerika, vor allem im Westen und während des Goldrauschs, beliebt.
Allerdings wurde das Rad mit einfacher „Null“ in Nordamerika abgelehnt und die Roulette Geschichte veränderte sich für immer. Nordamerikanische Roulette-Räder werden nun standardmäßig mit zwei Nullen „00“ hergestellt (Amerikanisches Roulette vs. Europäisches Roulette). Nordamerikanische Casinos waren nicht mit dem minimalen Bankvorteil zufrieden, den sie mit den europäischen Rädern hatten, deshalb führten sie die 37-Fächer-Roulette-Scheibe ein. Das zusätzliche Fach bevorzugt die Bank und erhöht den Bankvorteil enorm. Wenn ihr also die Wahl habt, spielt lieber mit einem europäischen Rad.
Obwohl beide Roulette-Räder – sowohl mit doppelter als auch mit einfacher Null – aus Frankreich kommen, wurde das Spiel mit der doppelten Null auch unter dem Namen „Amerikanisches Rad“ bekannt, weil es dort mit offenen Armen aufgenommen wurde und bis heute überlebt hat. In Europa war das Rad mit der einfachen Null beliebter. Deshalb spricht man vom „Französischen Rad“. Mittlerweile hat jedes Casino auf der Welt einen Roulette-Tisch. Das Spiel ist so beliebt, weil die Roulette Spielregeln einfach sind. Es ist außerdem spannend, da man nie weiß, wo die Kugel zum Stoppen kommt und jede Zahl eine Erfolgschance von 35:1 hat.
Wo man spielt



























