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Entscheidung in den USA

08-Aug-2008, 06:36

Am Wochenende hat der US-amerikanische Kongress ein Gesetz verabschiedet, dass sich gegen Glücksspiele im Internet richtet und somit viele Anbieter von Wettdienstleistungen unter Druck bringt. Das Gesetz, das hauptsächlich von den Abgeordneten der Republikanischen Partei unterstützt wurde, sieht für Banken und Kreditkartenfirmen das Verbot vor, dem Kundenwunsch nachzukommen, Geld an die zumeist außerhalb der Vereinigten Staaten ansässigen Unternehmen der Online-Glücksspielbranche zu überweisen. Zum Inkrafttreten bedarf es lediglich noch der Unterschrift des amtierenden Präsidenten George W. Bush. Bereits mit dem „Unlawful Internet Gambling Act of 2006“ versuchte die US-amerikanische Regierung, das Glücksspiel im Internet, laut Republikaner eine „Schattenwirtschaft“, zu bekämpfen.

Das neue Gesetz, das die Glücksspielbranche, die einen Jahresumsatz von 12 Milliarden US-Dollar (ungefähr 9,4 Milliarden Euro) verzeichnet, bedroht, würde vor allem US-amerikanische, aber auch ausländische Anbieter von Internetwetten dazu zwingen, ihre gewinnbringenden Geschäfte in den USA einzustellen. So hat 888.com bereits bekannt gegeben, seine Sportwetten nicht mehr in den USA zu betreiben, obwohl es noch nicht alle Hoffnungen aufgegeben hat: „Wir prüfen derzeit die Rechtslage des Unlawful Internet Gambling-Act, um eine Strategie zu entwickeln, die es unseren Spielern ermöglicht, weiterhin auf legalem Wege an Online-Sportwetten teilzunehmen. Derzeit können wir nicht voraussagen, ob dies möglich sein wird. Wir werden aber weiterhin in den USA unsere Geschäftsbereiche ausbauen, die nicht betroffen sind.“ erfährt man auf der 888.com-Homepage.



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