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Casinobande festgenommen
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06-Feb-2008, 00:26
Im Tessin sind fünf Angestellte der Spielbanken von Lugano und Locarno sowie vier Glücksspieler verhaftet worden. Den Personen wird vorgeworfen, beim Roulette insgesamt 300.000 bis 400.000 Schweizer Franken ergaunert zu haben.
Während sich die Tessiner Staatsanwaltschaft in Schweigen hüllt, erläuterte der Verwaltungsratspräsident des Casinos Lugano und Vizestadtpräsident Erasmo Pelli gegenüber der Presse Einzelheiten zu den Vorgängen. Demnach gelang es, das abgekartete Spiel zwischen Croupiers und Spielern durch Überwachungskameras aufzudecken. Beteiligt war anscheinend auch ein Saalmanager. Die Betrüger haben laut Pelli stets dann gespielt, wenn nur wenige andere Gäste an den Spieltischen anwesend waren. Verdächtig war, dass sie immer bei den gleichen Croupiers gewannen. Die Gewinnsumme habe 40.000 bis 50.000 Schweizer Franken pro Abend betragen, sagte Pelli.
Der Verdacht habe sich nach Auswertung von Videoaufzeichnungen erhärtet. Daraufhin sei der Fall der Tessiner Staatsanwaltschaft gemeldet worden, die eigene Ermittlungen einleitete.
Unter den Verhafteten befinden sich laut Tessiner Medien drei Angestellte der Spielbank von Locarno sowie zwei Mitarbeiter der Spielbank Lugano. Diese hätten vor den Ermittlern zumindest teilweise gestanden und Wiedergutmachung versprochen. Allen fünf Angestellten sei fristlos gekündigt worden.
Quelle: Tagblatt (CH)










